Start Aktuelles 2.000. Wohnung der Hegau

Meilenstein mit besonderem Hintergrund:
2.000. Wohnung der Hegau

Es war ein außergewöhnlicher Meilenstein für die Hegau, als die Zahl der bezogenen Wohnungen zum ersten Mal vierstellig wurde – damals im Jahr 1968. Ganze 57 Jahre sollte es dauern, bis nun im März 2025 mit der Übergabe der 2.000. Wohnung der nächste Tausenderschritt erreicht werden konnte. Wie es der Zufall will, liegt ebenjene Wohnung sogar in derselben Straße wie die 1.000. Und dass die neue Mieterin hier von einem Eigenheim kommend in eine Genossenschaftswohnung wechselt, ist ein lobenswertes Beispiel dafür, wie wir der steigenden Wohnungsnot auch im ganz Kleinen verantwortungsvoll begegnen können – und damit eine Geschichte, die wir umso lieber an dieser Stelle erzählen.

©Christel Rossner, 2025

Vom geräumigen Eigenheim in die Überlinger Höfe – mit einem fantastischen Ausblick über die Stadt!

75 Jahre alt ist Stanislava Hossbach, als sie in die Überlinger Höfe in Singen zieht. Nun nach vielen Jahren in einem geräumigen Haus mit Garten plötzlich auf 54 Quadratmetern zu wohnen, ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, doch die Zweizimmerwohnung mit großzügiger Dachterrasse im kürzlich erst fertiggestellten Neubau gefällt ihr sehr gut. Nicht nur wegen des fantastischen Ausblicks über die Stadt und den Hohentwiel, sondern ebenso wegen der guten Lage und weil das Gebäude barrierefrei gestaltet ist.

Dass ihr neues Quartier zudem nur fünf Minuten von ihrem ehemaligen Haus entfernt liegt, ist dem Zufall geschuldet. Grundsätzlich wäre sie auch in ein anderes Viertel oder gar in eine andere Stadt gewechselt – aber natürlich ist sie froh, ihren Freundes- und Bekanntenkreis weiterhin ganz in der Nähe zu wissen.

„Warum allein in einem großen Haus, wenn andere Menschen händeringend einen Platz zum Wohnen suchen?“

Sich nach dem Tod ihres Mannes wieder räumlich zu verkleinern, erscheint Stanislava Hossbach nur logisch; so viel Fläche für nur eine Person war einfach zu viel gewesen. „Ich möchte Zeit für mich haben und Ballast abwerfen.“ Außerdem zeigt sie im Gespräch, dass sie bei der Entscheidung für den Verkauf über die eigenen Belange hinausgedacht hat: „Warum soll ich in einem großen Haus wohnen, wenn andere Menschen, die es besser gebrauchen können, händeringend einen Platz zum Wohnen suchen?“ Also macht sie nur allzu gerne Platz für nachfolgende Generationen und wählt lieber eine überschaubare Wohnung mit Voraussetzungen, die ihrem Alltag im Alter rundum gerecht werden.

©Christel Rossner, 2025

Eine spontane Besichtigung. Eine Entscheidung.
Ein Zuhause.

Dass es schließlich eine Wohnung der Hegau geworden ist, verdankt sie ebenfalls einem glücklichen Zufall: „Ich hatte letzten Sommer von dem Besichtigungswochenende gehört und bin spontan hingegangen. Was ich dort gesehen habe, hat mir sehr gefallen.“ Darüber hinaus kommt es ihr sehr gelegen, keinen privaten Vermieter zu haben, sondern eine Wohnungsbaugenossenschaft, die Verlässlichkeit und Planungssicherheit garantiert. „Von der Besichtigung bis zur Schlüsselübergabe hat alles super funktioniert. Die Mitarbeiterin, die mit mir betraut war, war so hilfsbereit und freundlich, wirklich toll.“ Dass sie bei der Übergabe schließlich sogar noch Blumen vom Hegau-Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden Kai Feseker höchstpersönlich überreicht bekommt, überrascht Stanislava Hossbach natürlich. Die Mieterin der 2.000. Wohnung zu sein, ist schon eine kleine Besonderheit. Noch schöner ist, dass sie hier ein Zuhause gefunden hat, in dem sie sich wirklich rundum wohlfühlt.