Unterstützung & Tipps
Unterstützung & Tipps
Hier finden Sie hilfreiche Informationen und praktische Tipps rund um das Wohnen – von der Nebenkostenabrechnung über Wohngeld bis hin zu Versicherungen sowie dem richtigen Heizen und Lüften.
Wohngeld
Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten und unterstützt Haushalte mit geringem Einkommen. Ob ein Anspruch besteht, hängt unter anderem von der Höhe des Einkommens, der Anzahl der Haushaltsmitglieder und der Miethöhe ab.
Wenn Sie Fragen zum Wohngeld haben oder eine Mietbescheinigung für Ihren Antrag benötigen, unterstützen wir Sie gerne. Auskünfte zum Wohngeldanspruch und die Bearbeitung der Anträge erfolgen durch die zuständige Wohngeldbehörde Ihres Wohnortes.
Wer ist berechtigt? Wie hoch fällt das Wohngeld aus? Eine erste Orientierung bietet der Wohngeld-Rechner des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
Hausratversicherung
Eine Hausratversicherung schützt Ihr persönliches Eigentum – beispielsweise Möbel, Kleidung, Elektrogeräte oder Wertgegenstände – vor finanziellen Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruchdiebstahl.
Wir empfehlen unseren Mieterinnen und Mietern, den Abschluss einer Hausratversicherung zu prüfen. Sie bietet im Schadensfall finanziellen Schutz und kann dazu beitragen, unerwartete Belastungen zu vermeiden. Lassen Sie sich hierzu von Ihrer Versicherung oder einem unabhängigen Versicherungsberater individuell beraten.
Nebenkosten
Einmal jährlich erhalten Sie von uns eine Nebenkostenabrechnung, in der die tatsächlich angefallenen umlagefähigen Betriebskosten Ihrer Wohnung transparent dargestellt werden. Bereits geleistete Vorauszahlungen werden dabei berücksichtigt, sodass sich je nach Verbrauch und Kostenentwicklung ein Guthaben oder eine Nachzahlung ergeben kann.
Bei Fragen zu Ihrer Nebenkostenabrechnung stehen Ihnen unsere Mitarbeitenden gerne zur Verfügung und erläutern Ihnen die einzelnen Positionen.
Richtig heizen und lüften
Richtiges Heizen und Lüften trägt zu einem angenehmen Wohnklima bei, hilft Energie zu sparen und beugt Feuchtigkeit sowie Schimmelbildung vor. Bereits mit einfachen Maßnahmen können Sie Ihre Wohnqualität verbessern und Ihre Heizkosten positiv beeinflussen.
Lüften Sie mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten mit weit geöffneten Fenstern (Stoßlüften). Achten Sie außerdem darauf, alle Räume ausreichend zu beheizen und die Raumtemperatur nicht dauerhaft stark abzusenken. So kann Feuchtigkeit besser entweichen und Schimmelbildung wirksam vorgebeugt werden.
Pflege von Absperrventilen in der Wohnung
Oft fallen Schwachpunkte erst dann auf, wenn es bereits zu spät ist – und wir ärgern uns umso mehr, weil der Schaden leicht vermeidbar gewesen wäre. Ein gutes Beispiel dafür sind die Absperrventile für die Wasserleitungen in der Wohnung: Im Alltag nutzen wir sie kaum bis nie und verlassen uns auf ihre Funktion. Doch gerade die lange „Nicht-Nutzung“ macht die Ventile anfälliger für Schäden durch Korrosion und Kalkablagerungen. Kommt es dann zu einem Notfall mit dem Wasserhahn und wir merken erst jetzt, dass das Ventil nicht richtig greift, verlieren wir wertvolle Zeit, bis der Haupthahn gefunden und abgestellt ist – dazu noch zum Ärger aller anderen Hausbewohner, die nun ebenfalls kein Wasser mehr haben. Oder der gesetzlich vorgesehene Austausch der Wasseruhren alle sechs Jahre wird von einer kleinen Routine-Arbeit zum größeren Handwerksprojekt, weil erst eine Reihe defekter Ventile ausgetauscht werden müssen. Mit entsprechenden Zusatzkosten, die sich langfristig auch in den Mieten niederschlagen – was wir sicher alle gerne vermeiden würden. Daher unsere Bitte: Gewöhnen Sie sich an, die Absperrventile in Ihrer Wohnung regelmäßig zu bewegen – am besten rund einmal im Monat, mindestens alle zwei bis drei Monate.
Das sind maximal ein bis zwei Minuten Aufwand, durch die sich die Lebensdauer der Ventile ungemein verlängert, sodass es wesentlich seltener zu Problemen kommt. Wenn Sie öfter mal für mehrere Tage oder länger unterwegs sind, ist es sowieso sinnvoll, das Wasser in dieser Zeit abzustellen. Ansonsten kann eine kurze Erinnerung im Kalender sehr hilfreich sein. Und sobald das Wasser abgestellt ist, am besten direkt einmal testen, ob auch wirklich nichts durch die Leitung kommt. Sollten Sie feststellen, dass etwas nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, melden Sie sich gerne über die Hegau-App. Dann kümmert sich unser Team darum – ganz in Ruhe und BEVOR es zu spät ist.
Silikonfugen
Silikonfugen erfüllen in Bad, Küche und anderen Feuchträumen eine zentrale Schutzfunktion: Sie verhindern, dass Wasser in Fugen, Ritzen oder hinter Fliesen eindringt. Mit zunehmendem Alter können Silikonfugen jedoch verspröden, schrumpfen oder Risse bilden. Bereits kleinste Undichtigkeiten können dazu führen, dass über einen längeren Zeitraum unbemerkt Wasser in angrenzende Bauteile, Wände oder Decken eindringt und
erhebliche Feuchtigkeits- sowie Folgeschäden verursacht.
Eine festgelegte Lebensdauer von Silikonfugen existiert nicht. Allgemein wird jedoch von einer Haltbarkeit von bis zu zehn Jahren ausgegangen. In stark beanspruchten Bereichen – insbesondere Duschen und Küchen – kann eine deutlich frühere Erneuerung erforderlich sein. Zur Schadensvermeidung empfiehlt sich eine regelmäßige Sichtprüfung.
Pflichten des Mieters
Obwohl die Instandhaltung der Silikonfugen dem Vermieter obliegt, trifft den Mieter eine sogenannte Obhutspflicht. Dazu gehört insbesondere, erkennbare Mängel – etwa rissige oder schadhafte Fugen – unverzüglich zu melden