Chronik der Baugenos­senschaft Hegau

Die Unter­neh­mens­ge­schichte seit der Grün­dung 1952 ist ein Anlass zur Freude. Herz­li­chen Dank an alle, die uns auf unse­rem Weg beglei­tet und unter­stützt haben.

Bei der Bau­ge­nos­sen­schaft Hegau han­delt es sich um viel mehr als eine Ansamm­lung von Daten, Zah­len und Fak­ten – gerade in einer Genos­sen­schaft sind es die Men­schen, die das Unter­neh­men und des­sen Erfolg aus­ma­chen. Moti­va­tion, Begeis­te­rungs­fä­hig­keit und die Freude an den Arbeits­auf­ga­ben sind unsere Erfolgs­fak­to­ren, damals wie heute. Die Hegau ist – begin­nend bei den Pio­nie­ren um Unter­neh­mens­grün­der Emil Sräga – bis in die Gegen­wart ein Sym­bol für Soli­di­tät, Zuver­läs­sig­keit und Kon­ti­nui­tät.

Chronik 1952 – heute

1952

Gründung

1953

Ers­tes Bau­schild für das Pro­jekt in der Worblin­ger Straße, Sin­gen Aner­ken­nung als gemein­nüt­zi­ges Woh­nungs­un­ter­neh­men

1959

Richt­fest für die 101. Woh­nung

1962

10-jäh­ri­ges Jubi­läum

Ankün­di­gung des Groß­pro­jek­tes Über­lin­ger Straße 7–15, Sin­gen mit 200 Woh­nun­gen in fünf Punkt­häu­sern, weg­wei­sende Aus­stat­tung mit Zen­tral­hei­zung in einem Nah­wär­me­netz, Auf­zü­gen und Müll­schlu­ckern.

1968

Bezug der 1000. Miet­woh­nung im Pro­jekt in der Über­lin­ger Straße, Sin­gen

1973

Hoch­zins­phase 10 % Hypo­the­ken­zin­sen

1975

Erste Moder­ni­sie­run­gen von Miet­woh­nun­gen mit Ein­bau­bä­dern,
Zen­tral­hei­zung und Warm­was­ser­ver­sor­gung

1977

25-jäh­ri­ges Jubi­läum

Bau­leis­tung von 1867 Woh­nun­gen, davon 1.211 im Eigen­be­sitz, sowie 540 Gara­gen 1.804 Mit­glie­der mit 10.952 Geschäfts­an­tei­len Bilanz­summe: 44.200.000 DM

1984

Bau der neuen Geschäfts­räume in der Worblin­ger Straße 51, Sin­gen

1985

Bau der ers­ten Senio­ren­wohn­an­la­gen (Frei­bur­ger Straße, Sin­gen)

1989

Mitgliederzahl über 3.000

1990

Ende der Gemein­nüt­zig­keit

1991

Mit­glie­der­zahl über 4.000

1998

Erste Home­page der Hegau

2000

Beginn der Kom­plett­mo­der­ni­sie­run­gen mit voll­stän­di­ger, auch ener­ge­ti­scher
Über­ar­bei­tung der Häu­ser, erste solar­ther­mi­sche Anlage (Worblin­ger Straße 72–78, Sin­gen)

2001

Grün­dung Toch­ter­ge­sell­schaft zur Wär­me­lie­fe­rung im Contrac­ting
Beginn der Moder­ni­sie­rung „Soziale Stadt Lan­gen­rain“, Sin­gen

2002

50-jäh­ri­ges Jubi­läum

Sin­gens erste Holz­hack­schnit­zel­heiz­an­lage

2004

Bei­tritt zum GäWo­R­ing

2005

Bau des Pfle­ge­heims ‚Emil-Sräga-Haus‘, Sin­gen, Hegau-Senio­ren­fa­mi­lie als neues Wohn­kon­zept

Der Hegau-eigene Anhän­ger ‚Umzugs-Express‘ wird beschafft

Beginn Ein­bau von PV-Anla­gen

2009

Umzug in die neue Geschäfts­stelle in der Alpen­straße, Sin­gen

2011

Ver­lei­hung des deut­schen Bau­her­ren­prei­ses an die Hegau für das Pro­jekt Schlöss­le­weg, Bod­man

2015

Spa­ten­stich ers­tes Gebäude im Pas­siv­hausstandard der Hegau, Kon­stanz
Ver­lei­hung des Deut­schen Bau­her­ren­prei­ses an die Hegau für das Pro­jekt
Auf­sto­ckung und Moder­ni­sie­rung Über­lin­ger Straße, Sin­gen

2017

Kunst- und Kul­tur­pro­jekt ‚ARTE ROMEIAS‘

2019

Ansied­lung von Bie­nen­völ­kern im Bild­stock, Stockach

2024

Pho­to­vol­taik-Offen­sive – 1 zusätz­li­ches Mega­watt PV-Strom auf Hegau-Gebäu­den

Erste CO₂-Bilanz der Hegau

Sonderausgabe zum Jubiläum 2002

Im Jahr 2000 fiel der Start­schuss für die zweite Moder­ni­sie­rungs­ge­ne­ra­tion. Wäh­rend frü­her der Ein­bau von Zen­tral-hei­zun­gen mit Warm­was­ser­ver­sor­gung bestim­mend war, rückte jetzt die Anpas­sung an den enger wer­den­den Woh­nungs­markt der Zukunft durch die voll­stän­dige, auch ener­ge­ti­sche Über­ar­bei­tung der Häu­ser in den Vor­der­grund, z.B. durch Voll­wär­me­schutz, Ein­bau von Kunst­stoff­fens­tern mit Wär­me­schutz­ver­gla­sung, neue Bäder, neue Haus- und Woh­nungs­tü­ren, neue Farb­ge­bung, Beto­n­in­stand­set­zun­gen, Neu­ge­stal­tung der Außen­an­la­gen …

Sonderausgabe 2002 (PDF, 215 MB)

Wohn­raum schaf­fen mit Pio­nier­geist

Der 1907 in Nord­böh­men und 2001 ver­stor­bene Emil Sräga gilt als Grün­der­va­ter der Hegau. Man nannte ihn Bau­meis­ter des sozia­len Woh­nungs­baus und das soziale Gewis­sen Sin­gens. Nur wenige Men­schen besa­ßen die Popu­la­ri­tät und die Tat­kraft eines Emil Sräga, dem zeit­le­bens das Wohl der Mit­men­schen und ganz beson­ders das sei­ner hei­mat­ver­trie­be­nen Schick­sals­ge­fähr­ten am Her­zen lag. Mit viel Schaf­fens­kraft und Enga­ge­ment haben die Män­ner der ers­ten Stunde nicht nur die Bau­ge­nos­sen­schaft, son­dern auch das Stadt­bild Sin­gens geprägt. Als Zei­chen der Ver­bun­den­heit mit der neuen Hei­mat wähl­ten die Grün­der den Namen der Region Hegau.

Son­der­aus­gabe zum Jubi­läum 1977

Die Grün­dung der Genos­sen­schaft fiel in eine Zeit, in der nach Krieg und Elend die Men­schen wie­der Hoff­nung auf eine bes­sere Zukunft schöpf­ten. Bereits kurz nach Kriegs­ende for­derte der ver­stärkt ein­set­zende Strom der Hei­mat­ver­trie­be­nen auch in unse­rem Boden­see­raum eine Lösung der Unter­kunfts­pro­bleme. Eine Viel­zahl von Hei­mat­ver­trie­be­nen wurde in Stadt und Land gedrängt.

Sonderausgabe 1977 (PDF, 63 MB)

Sonderausgabe zum Jubiläum 1992

Im Jahre 1982 wurde mit der Pla­nung von 92 Senio­ren­wohn-anla­gen begon­nen. Die gute Reso­nanz ver­an­lasste uns zu wei­te­ren Akti­vi­tä­ten die­ser Art. So ent­stan­den in den nächs­ten Jah­ren wei­tere Senio­ren­wohn­an­la­gen, wel­che von Trä­gern der öffent­li­chen Wohl­fahrts­pflege wie Arbei­ter­wohl­fahrt, Deut­sches Rotes Kreuz, Dia­ko­ni­sches Werk etc. betreut wer­den

Sonderausgabe 1992 (PDF, 92 MB)